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Stadt Schrobenhausen - Lenbachstadt im Spargelland  |  E-Mail: information@schrobenhausen.de  |  Online: http://www.schrobenhausen.de

10.05.2017

Breitbandausbau Ortsteile Ried, Königslachen, Sandhof, Linden, Sommerau, Gollingkreut, Öd und Halsbach

Unterzeichnung Kooperationsvertrag Breitbandausbau 2017
von links: Hr. Betz und Bernd Glaubitz (Telekom), Erster Bgm. Dr. Karlheinz Stephan, Bernhard Langer (Breitbandberatung Bayern)

Am Dienstag wurde zwischen der Stadt Schrobenhausen und der Deutschen Telekom ein Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in Schrobenhausen in den Ortsteilen Ried, Linden, Königslachen, Sandhof, Sommerau. Gollingkreut, Öd und Halsbach gewonnen. Rund 235 Haushalte können nach den Baumaßnahmen dann Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von 30 bis 200 MBit/s (Megabit pro Sekunde) bekommen. Bei der Maßnahme werden rund 26 Kilometer Glasfaser und Mikrorohre verlegt, fünf Multifunktionsgehäuse errichtet, sowie vier Glasfasernetzverteiler neu aufgestellt.

 

„Ein schneller Internetanschluss ist heute ein Muss", sagt Dr. Karlheinz Stephan, Erster Bürgermeister von Schrobenhausen. „Nur die Kommune, die eine moderne digitale Infrastruktur besitzt, ist auch attraktiv für Familien und Unternehmen."

 

„Toll, dass wir mit unserem Angebot die Gemeinde überzeugen konnten," freut sich Bernd Glaubitz, Regio Manager der Deutschen Telekom. „Wir legen heute den Grundstein für die digitale Zukunft in Schrobenhausen. Das Netz wird immer auf dem neuesten Stand sein. Dafür werden wir sorgen."

 

So kommt das schnelle Netz ins Haus

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

 

Aufgrund der technischen Anforderungen wurde im Rahmen des Ausbaukonzepts für einige Haushalte eine Sonderlösung vereinbart. Hier endet das Glasfaserkabel nicht im MFG am Straßenrand, sondern hier wird die Glasfaser bis in die Häuser gezogen. Damit das möglich ist, müssen die Hauseigentümer eine Einverständniserklärung unterschreiben. Die Eigentümer werden dazu rechtzeitig von der Telekom kontaktiert.

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